Reya Dawnbringer

Magic the Gathering in Dresden und Umgebung

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Spieltipps

In dieser Sektion soll es um ein paar grundlegende Strategien gehen, wenn man endlich ein Deck zusammengestellt hat und seinem Gegner gegenübersitzt. Zu Beginn allgemeine Tips, dann noch ein paar Hinweise zu Limited Formaten, also zu Draft und Sealed Deck.

Allgemeine Tipps
1. Spiele langsam und bedacht

Das ist wohl die Grundregel, eigentlich logisch, aber ich kenne nur wenige, die sich immer daran halten. Wieviele Spiele wurden schon verloren, weil man mal eben den Text einer Karte falsch interpretiert hat, den Effekt einer Verzauberung vergessen oder die eine Kreatur übersehen hatte... Also, man sollte sich die Karten seines Gegners genau anschauen, aber auch die eigenen sollte man genau kennen. Und dann, in aller Ruhe, sein Ding durchziehen.

2. Spiele nur die Karten aus, die Du wirklich brauchst

Auch sehr wichig: Du hast 2 große Kreaturen draußen, Dein Gegner gar keine. Wozu dann noch eine spielen? Um dann womöglich durch einen Zorn Gottes alle drei auf einmal zu verlieren? Das muss doch nicht sein! Wenn man das Spiel unter Kontrolle hat, braucht man auch nichts machen, sondern reagiert nur auf das, was der Gegner macht. Vielleicht wird die nicht ausgespielte Karte ja später einmal noch zum Matchwinner!

3. Lasse nie eine Möglichkeit aus zu gewinnen

Nie den Gegner zappeln lassen, wenn eine Möglichkeit besteht, ihn zu killen. Denn Magic ist ein gar wunderliches Spiel - eine Karte kann ein ganzes Spiel wenden! Und man trauert der Gelegenheit nach, die man verpasst hat...

4. Spiele Spontaneffekte zum richtigen Zeitpunkt

Eine ganz, ganz wichtige Regel, die Anfängern meist nicht klar ist. Man muss mit einem Rebellen-Sucher Rebellen nicht in seiner Hauptphase aus seiner Bibliothek heraussuchen, man kann das auch tun, wenn der Gegner mit seinem Zug fertig ist. Einfach am Ende seines Zuges ansagen "Und in Deiner End-of-Turn Phase tappe ich meinen Rebellen und suche...", und das Ding läuft. Das hat den enormen Vorteil, dass man das Mana übrig hat, um mal einen Spontanzauber zu sprechen, z.B. einen Counter. Anwendbar ist diese Regel in vielen Fällen, z.B. greift man auch zuerst an, sieht wie der Gegner blockt, und dann spielt man "Riesenwuchs". Ist doch gleich viel überraschender. Spontanzauber und Fähigkeiten von Kreaturen, Artefakten oder Verzauberungen sind sehr mächtig, da man sie eben jederzeit spielen kann. Das sollte man nutzen.

5. Erst angreifen, dann Kreaturen und Hexereien spielen

Bevor man irgendetwas macht in seinem Zug (Länder legen, Kreaturen oder sonstwas spielen) greift man erst einmal an (wenn man denn kann). Denn vielleicht braucht man ja sein Mana in der Kampfphase für irgendwelche Spontanzauber. Wenn man aber schon davor eine Riesenkreatur ausgesprochen hat, fehlt einem dann das Mana. Natürlich gibt es genügend Ausnahmen für diese Regel, z.B. kann man den Armadillo Cloak ruhig vor dem Angriff ausspielen. ;-)

6. Erst Kreaturen, dann den Gegner

Hat man Zauber, die Schaden verteilen können (zumeist sind diese rot), sollte man zuerst die Kreaturen des Gegners wegbrutzeln und dann zum Gegner selbst übergehen. Kreaturen sind viel lohnendere Ziele, können doch dann die eigenen Viecher den Gegner verhauen...

7. Pokerface nicht vergessen

Und natürlich immer so tun, als hätte man den ultimativen Spruch auf der Hand. Und man zieht eine Karte, braucht unbedingt eine vernünftige Karte, bloß kein Land! Was zieht man? Ein Land... Sch****!!! Aber nix anmerken lassen, zufriedenes Gesicht machen und die Kreaturen des Gegners mustern, als ob man was hätte, sie kaputt zu machen... Oder man hat als Blau-Spieler eine Insel auf der Hand, tut aber natürlich so, als wäre es ein Counter. Jeden Spruch des Gegners kommentieren mit sowas wie "Moment, muss mal überlegen...". Wetten, er spielt dann seinen besten Spruch nicht!?

8. SPIELEN SPIELEN SPIELEN!

Ohne weitere Erklärungen.

Limited
1. Welche Karten verwenden?

Tja, welche Karten sollte man nehmen... Im Limited einfach zu sagen: Kreaturen, möglichst stark und Kreaturenentferner (Removal). Möglichst große Kreatuen, auch wenn sie etwas teurer sind (aber möglichst nicht Draco, der ist doch ein bissel arg teuer), Kreaturen mit Spezialfähigkeiten (also Tapper, Flieger(!)). Ganz wichtig: Wenn man selbst keine Flieger hat, sollte man etwas haben, um die Flieger des Gegners zu zermatschen. Und dann natürlich auch Verzauberungen oder Sprüche, die gut in die Strategie des Decks passen. Wer also einen Teferi's Moat im Starter hat, sollte den auch spielen. Manastabilisierer sind auch nicht schlecht, denn wer hasst es nicht, eine bestimmte Landsorte nicht zu haben. Auch Kartenzieher sind manchmal nicht zu verachten.

2. Welches Verhältnis?

Man legt erst mal alle spielbaren Karten auf verschiedene Haufen (nach Farben getrennt), dann schaut man die sich nochmal genau an und wählt seine Hauptfarben; man ist zwei oder dreifarbig am besten beraten. Man mus noch zusehen, dass man mindestens 40 Karten im Deck hat, viel mehr sollten es auch nicht sein, davon etwa 16-18 Länder, viele Kreaturen (14-18), und den Rest Spells, am besten Removal. Außerdem muss die Manakurve stimmen, d. h. man sollte auch im zweiten/dritten Zug schon was spielen und nicht erst in der sechsten Runde einen Drachen legen können...

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