Reya Dawnbringer

Magic: the Gathering in Dresden und Umgebung

Geschichte der Regionals

Auf dieser Seite soll einmal kurz die Geschichte der sächsischen Meisterschaften beleuchtet werden, die jedes Jahr stattfinden. Leider sind noch einige Lücken vorhanden; wer die füllen kann, melde sich einfach bei webmaster@reya.de.

Bis einschließlich 2001 gab es DMQs, auf denen man sich für die Regionals qualifizieren musste. Seit 2002 gibt es diese nicht mehr, denn die Regionals wurden ein offenes Turnier.
Der Titel des Sachsenmeisters hatte und hat Tradition. Doch wer waren diese regionalen Helden, die es geschafft haben, sich über all die anderen sächselnden Kartenfreaks zu erheben? Und wer waren die jeweils anderen sieben Leute, die es nicht ganz geschafft haben, diesen ruhmreichen Titel davonzutragen?

1997

Top8: ???
Metagame: 5-color-green, Necro, Counterpost?

1998

Das Format setzte sich zusammen aus den Editionen von 5th Edition und Mirage bis Stronghold. Gespielt wurde Stompy, Counter-Hammer, Sligh, White Weenie und Red-Green Beatdown.

"Sachsenmeister" wurde Michael Merk aus Magdeburg mit einem Slighdeck.

Die Top8:
1. Michael Merk – Sligh (Magdeburg)
2. Martin Grimm – White Weenie (Dresden)
3. Ingmar Juhnke – Sligh (Erlangen)
4. Falko Künzel – G/R-LD(Leipzig)
5. Nils Buchhage – Reanimator (Langebrück bei Dresden)
6. Nico Buchmann – Counter Hammer (Leipzig)
7. Mario Zemke – Hammer-Geddon (Dresden)
8. Holger Krusche – ??? (Weimar)

1999

Der zweite Black Summer, wenn man so will. Jeder spielte Necro oder Tradewind-Decks aller Art, auch Sneak-Attack oder verschiedene 4-color-green-Varianten. Man könnte die Regionals ´99 auch die Regionals der DQs nennen, da die Judges auch gegen kleinere Verstöße rigoros vorgingen. Ein Beispiel ist Christoph Sitte, der seine erste Regionals-Top8 erreichte und dann disqualifiziert wurde, weil er die berühmten deutsch limitierten Birds of Paradise mit dem weißen Punkt auf der Rückseite in durchsichtigen Hüllen spielte. Außerdem erhielt beinhahe jeder Dresdner in der letzten Runde ein Game bzw. Match Loss wegen unvollständig eingetragener Namen auf der Deckliste (Hydro -> Hydroblast; Watchtower -> Forbidding Watchtower, Ritual -> Dark Ritual, etc.)

Sachsenmeister wurde Frank Morgenstern, der sein Not-Necrodeck (ihm fehlten ein paar der essentielleren Karten) durch eine Top 8 mit regionalen Größen wie Mario Zemke und Sebastian Richter führte. Besonders interessant war das Halbfinalmatch, in welchem Frank gegen Nils Buchhages Reanimator-Deck spektakuläre Starthände mit einem Stalking Stone behielt und dann von oben einen Swamp nach dem anderen zog, oder alle seine 3 Disks in kürzester Zeit zog (ohne Necro, wohlgemerkt) und nur so überleben konnte.

Die Top8:
1. Frank Morgenstern – Necro
2. Mario Zemke – Necro
3. Nils Buchhage – Reanimator
4. Sebastian Richter – ???
5. Stefan Heumann – Tradewind Geddon
6. Michael Merk – Necro
7. ???
8. ???

2000

Das Millennium war das Jahr der Replenish-Decks. Doch waren auch Tangle-Stompy, Black Control und Land-Destruction-Varianten unter den fast 60 Magicspielern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten. Auch ein Leipziger Mono-White Control Design war dabei.
Die Top 8 wurde bevölkert von dem im letzten Jahr durch DQ gescheiterten Christoph Sitte (Saproling-Infestation-Kombo), Sebastian Grond (Black Control), Michael Diezel (Mono White Control), Sebastian Richter (Replenish), Andreas Sagner (Stompy), Ralf Karwatzky (Hatred?) und Michael Merk (Accelerated Blue).

Sachsenmeister wurde Sebastian Richter.

Kleine Anekdote am Rande, die sich beim Match Sebastian Grond gegen Michael Diezel abspielte: Basti spielte Black Control und MiDi Mono-White, das extra gegen Mono-Black gebaut wurde. Dummerweise zog Basti zweimal second turn Persecute und fetzte MiDi somit die Hand weg. 2:0 in einem eigentlich unmöglichen Matchup...

2001

Das letzte Jahr, in dem man sich über DMQs für die Regionals qualifizieren musste, zeichnete sich durch ein Metagame aus, welches von einem allseits gefürchteten Deck-to-Beat geprägt wurde: Fires. Jeder versuchte, es zu schlagen, und wenn man das nicht konnte, brauchte man gar nicht antreten. Ansonsten waren Rebeldecks aller Art und Nether-Go weit verbreitet.
Die Top8 bestand, entgegen allen Erwartungen, aus nur einem Fires, jedoch vielen Metagame-Decks. So konnten es ein Anti-Fires-Deck und zwei U/B/r Nether-Go, in der Urversion designed von Michael Diezel, in die Runde der besten Acht schaffen. Eines davon sogar bis ins Finale, wo Christian Hänig mit seinem Fires dann doch alle Befürchtungen der Rot-Grün-Dominanz bestätigte und Sachsenmeister wurde.

Die Top8:
1. Christian Hänig – Fires (Leipzig)
2. Martin Grimm – U/B/r Nether-Go (Dresden)
3. Michael Diezel – Mono-Blau NetherControl (Leipzig)
4. Frank Morgenstern – G/R/w Anti-Fires (Chemnitz/Dresden)
5. Nico Buchmann – U/W/b Nether-Go (Leipzig)
6. Sebastian Grond – U/B/r Nether-Go (Dresden)
7. Henry Kretzschmar – Machine Head (Leipzig)
8. Felix Goede – Machine Head (Leipzig)

Einen Bericht zu den Regionals von Martin Grimm gibt es hier.

2002

Im ersten Jahr, da die Regionals ein offenes Turnier waren, sah das Metagame im Ansatz ähnlich aus wie 2001. Das Deck, was jeder fürchtete, war wieder Rot-Grün und basierte auf einem Design von Jay Schneider namens "Frog in a Blender". Aber auch andere RG-Decks, verschiedene Varianten von Black-Control, Opposition und Junk waren vertreten.
Es gab das erste mal auch nur zwei Qualifikationsplätze für die DM, da diese seit 2002 über die Menge der angetretenen Spieler bestimmt werden. Ab 64 Teilnehmer gab es 4 Plätze, es waren aber nur knapp 60 Verrückte, die den Weg in die Weltstadt Bernsdorf bei Lichtenstein fanden.
Die Top8 bestand dann auch relativ repräsentativ aus vielen verschiedenen Decktypen und vielen bekannten Gesichtern wie Sebastian Grond und Richter, John Fahlteich, Daniel "Chicken" Weile und Henry Kretzschmar. Sachsenmeister (plural) wurden dann Chicken (RG Beatdown) und Henry (B/G-Braids), die das Finale nicht ausspielten.

Die Top8:
1. Henry Kretzschmar – B/g Beats (Leipzig)
2. Daniel "Chicken" Weile – R/G Beats (Dresden)
3. Sebastian Grond – B/W/G Junk (Dresden)
4. John Fahlteich – B/W/G Junk (Leipzig)
5. Valentin Schneider – Draino (Leipzig)
6. Frank Morgenstern – B/r Braids (Dresden)
7. Sebastian Richter – B/u AggroControl (Leipzig)
8. Lukas Richter – G/W (Chemnitz)

Michael Diezel hat einen sehr schönen Bericht von diesen Regionals verfasst.

2003

Im Jahr 2003 bestimmten die beiden O-Blöcke (Odyssey, Onslaught) das Geschehen.
Eine Änderung im Qualifikationsmodus für die DM gab es auch – schon wieder. So konnten sich pro angefangene 16 Teilnehmer ein Spieler für die DM qualifizieren.
70 Spieler fanden sich ein, um sich um fünf Slots für die DM zu duellieren. Zum ersten Mal in der Magic-Neuzeit in Dresden, wo die Regionals von nun an ständig stattfinden sollten. Tja, das hat man davon, wenn die einzigen Judges in Sachsen auch noch alle in Dresden wohnen. Die sind halt zu faul, auch mal woanders hinzugehen :)

Die Top8:
1. Valentin Schneider – U/G Madness
2. Andreas Sagner – U/G Squirrel-Opposition
3. Falko Sacher – G/W Beasts
4. Eric Winkler – U/G/W Wake
5. Colin Kuntzsch – G/W/r Beasts
6. Sebastian Heyde – Goblins
7. Stefan Heumann – G/W/r Beasts
8. Daniel Weile – R/G Beats

Artikel zu den Regionalmeisterschaften gibt's von Michael Diezel und Falko Sacher.

2004

Wie auch im Vorjahr qualifizierte sich ein Spieler pro angefangene 16 Teilnehmer. Die Rekordbeteiligung von 99 Teilnehmern bedeutete dann auch, dass sich 7 Spieler für die DM würden qualifizieren können.
Der Onslaught-Block brachte Decks wie Goblins, Elfen und Slide, während der Mirrodin-Block das Ravager-Affinity-Deck hervorbrachte. Goblins und Affinity sollten eigentlich die decks-to-beat sein, aber interessanterweise standen Control-Decks nach den Swiss-Runden an der Spitze des Tableaus. Da deren Piloten die Top8 aber nicht spielen wollten oder mussten, sah diese dann wie folgt aus:

Die Top8:
1. Falko Sacher – Ravager Affinity
2. Sebastian Richter – Goblin-Bidding
3. Erik Ramm – Ravager Affinity
4. Daniel Dietze – March of the Indestructibles
5. Valentin Schneider – Slide
6. Frank Morgenstern – Ravager Affinity
7. Stefan Heumann – Elfen
8. Marcel Lindner – Ravager Affinity

Berichte zu den Regionalmeisterschaften gibt es von Falko Sacher und Michael Siedentopf, und auch Michael Diezel erwähnt sie mal ganz kurz.

2005

Das Vorfeld der Regionalmeisterschaften 2005 wurde von einer Karte geprägt, die das Chicken (aka Daniel Weile) so wunderbar treffend als "random 9 Mana ich-gewinne-das-Spiel Kinderkarte" bezeichnet (oder zumindest so ähnlich) – Tooth and Nail. Tatsächlich gewann das zugehörige Deck (das im großen und ganzen ein Mirrodin-Blockdeck war) viele Turniere bzw. pilotierte sich in die Top4. Glücklicherweise kamen aber dank des Kamigawa-Blocks doch noch einige andere Decks zum Vorschein, die gegen Tooth and Nail gewinnen konnten, weil sie einfach schneller sein konnten.
Wieder qualifizierte sich ein Spieler pro angefangene 16 Teilnehmer, so dass aus einem Feld von (im Vergleich zu 2004 leider nur) 82 Teilnehmern sich die ersten 6 qualifizierten.

Die Top8:
1. Stefan Menzel – U/G Ninja
2. Paul Wache – Ratten
3. Matthias Langner – Tooth and Nail
4. Axel Winkler – Middle Red
5. Benjamin Türpe – Ratten
6. Olaf Krzikalla – Little Red
7. Roy Meyer – Bloom and Nail
8. Thomas Schmalfeld – B/G

Einen Artikel zu den Regionalmeisterschaften 2005 von Olaf Krzikalla findet man hier, und eine kleine Foto-Coverage vom Bunten gibt es auch.

2006

In diesem Jahr sollten die bunten (d. h. multi-color) Karten das Spiel prägen. Dank des Ravnica-Blocks waren (zumindest theoretisch) wieder alle möglichen Farbkombinationen spielbar. Dank dieser Tatsache gab es diesmal eine Fülle spielbarer verschiedener Decktypen. Allerdings sollten wieder zwei Farbkobinationen dominieren - B/W Beatdown (woran Michael Diezel mit seinem Ghost Husk von der PT Honolulu keinen geringen Anteil hatte) und U/R Control (in der Regel mit Wildfire).
Nach dem altbekannten Schema qualifizierte sich ein Spieler pro angefangene 16 Teilnehmer. Leider waren diesmal nur 80 Spieler anwesend, so dass sich über die Regionals nur 5 Sachsen für die DM qualifizierten. (Ganz Ketzerische sind ja der Meinung, dass nur Wizards of the Coast daran schuld ist, weil sie die Regionals diesmal in Leipzig haben stattfinden lassen. Allerdings gab es eigentlich in ganz Deutschland geringere Teilnehmerzahlen als im Vorjahr.)

Die Top8:
1. Chris Klimke – U/R/g Wildfire
2. Philipp Materne – U/R Control
3. Martin Arndt – Counter Ninjas
4. Moritz Kaltofen – Rakdos Beats
5. Matthias Langner – Ghost Husk
6. Falko Sacher – B/W Descendant
7. Tim Wiedemann – B/W/G
8. Steffen Feja – Mono-B Control

Hanno Terbuyken hat uns zu den Regionalmeisterschaften 2006 dann noch eine kleine Coverage beschert.

2007

Das Jahr 2007 brachte mal wieder eine Neuerung. Die Regionals hießen nicht mehr Regionals, sondern National Qualifier. Denn in diesem Jahr durfte jeder Spieler, der noch nicht für die DM qualifiziert war, an beliebig vielen solcher Qualifier teilnehmen.
So kam es, dass es eine ganze Menge "Ausländer" (d.h. Nicht-Sachsen) nach Leipzig verschlug. Das sollte den Einheimischen nicht so recht in den Kram passen, gingen doch von den 6 Einladungen, um die die 92 Teilnehmer spielten, gleich mal 3 an eben jene Magic-Touristen.
Die Kombination Ravnica-Block/Time Spiral-Block machte sehr viele verschiedene Decktypen möglich. Ein Blick auf die Top8 zeigt das:

1. Alexander Storch – WUR Wildfire
2. Stefan Günther – Dralnu (UB Control)
3. Benjamin Jeschke – UBr Control
4. Norman Hübner – Solar Flare
5. Tim Wiedemann – Solar Flare
6. Marc Eichhardt – Boros)
7. Stefan Menzel – Zombies
8. Paul Doberitz – Dragonstorm

Den Titel "Sachsenmeister" heimste sich somit ein Thüringer ein. Interessant ist die Abwesenheit der Gruul-Decks in den Top8. Die hatten, obwohl sehr oft gespielt, anscheinend einen schlechten Tag.

2008

2008 fielen – besonders im Osten Deutschlands – einige National Qualifier weg. Hauptgrund dafür dürfte wohl deren geringe Größe in den vergangenen Jahren gewesen sein. Das hatte zur Folge, dass sich diesmal 123 Spieler in Leipzig einfanden, um sich für die DM zu qualifizieren. 10 Spielern sollte das Glück hold sein; sieben davon waren Sachsen.
Lorwyn und Morningtide hatten das Tribal-Thema wieder aufleben lassen, und entsprechend sollten auch verschiedene Tribes ganz vorne mitspielen:

1. Sten-Magnus Mostek – BG Elves
2. Thomas Steeger – Merfolk
3. Jonas Glowalla – RG Snow Ramp
4. Stefan Praße – Faeries
5. Steffen Feja – Mono-Red Burn
6. Torsten Anders – Quick'n'Toast (UG Control)
7. Denis Sinner – Merfolk
8. Alf Maron – Merfolk
9. Martin Heruth – Faeries
10. Olaf Krzikalla – Merfolk

Der "Sachsenmeister"-Titel blieb also diesmal in Sachsen.
Olaf Krzikalla wurde in diesem Jahr sogar Deutscher Meister.

2009

78 Spieler fanden sich diesmal in Leipzig ein, um den Titel "Sachsenmeister" zu erringen – und sich für die DM zu qualifizieren. Das Jahr 2009 zeichnete sich dabei durch die Anwesenheit von vielfarbigen Kontroll-Strategien, diversen Token-Decks, Feen und Lerchen aus.
Am Ende konnten sich 8 Spieler qualifizieren (davon 6 Sachsen):

1. Robin Steinborn – BW-Token
2. Benjamin Jeschke – Cruel Control
3. Torsten Anders – Esper-Lark
4. Sten-Magnus Mostek – BW-Token
5. Stephan Eichler – Jund-Ramp
6. Philipp Staat – UW-Lark
7. Sebastian Hübner – Boat Brew
8. Matthias Langner – BW-Token

Der Titel "Sachsenmeister" blieb also wieder mal nicht im Lande, sondern ging nach Berlin.

2010

Um die Deutsche Meisterschaft etwas exklusiver zu gestalten, hatte sich Wizards of the Coast diesmal überlegt, dass sich je angefangene 128 Spiele die ersten acht für die DM qualifizieren. Knapp vorbei ist auch daneben – 127 Spieler kamen nach Leipzig; also blieb es bei 8 Qualifizierten.
Der Shards of Alara Block dominierte das Format, und mit Hilfe von Zendikar waren dreifarbige Decks überhaupt kein Problem.
Folgende acht Spieler qualifizierten sich für die DM 2010:

1. Felix Weidemann – Jund
2. Carlo Reifgerste – UW Control
3. Malik Martin – Naya
4. Torsten Anders – UW Control
5. Sten-Magnus Mostek – Jund
6. Tobias Heyner – Jund
7. Karl-Florian Platt – Jund
8. Christian Naupert – Turbo-Fog

Schon wieder haben es die Sachsen nicht geschafft, den "Sachsenmeister" zu stellen.

2011

2011 war ein Jahr der Rückkehr: Austragungsort des NQ sollte nach langer Zeit mal wieder Dresden sein. In Bezug auf die Storyline ging es zurück nach Mirrodin, wo die Phyrexianer und Giftmarken wieder auftauchten. (Das letzte Mal, dass es Giftmarken gab, war so etwa 1995/96.) Die Blöcke Scars of Mirrodin und Zendikar verteilten sich auf die Decks, mit Unterstützung vom Grundset Magic2011.
Der Modus blieb dem aus dem Jahr 2010 gleich. Der Austragungsort Dresden hatte zur Folge, dass diesmal nur 70 Spieler um den Titel "Sachsenmeister" spielten. Von diesen würden sich nebenbei die ersten acht für die DM qualifizieren.
Diese acht Spieler waren es dann:

1. Malik Martin – BR Vampire
2. Karl-Florian Platt – RUG
3. Torsten Anders – UB Control
4. Kai Fiedler – UW Caw-Blade
5. Benjamin Jeschke – Quest White Weenie
6. Steve Kempe – Valakut
7. Wolfgang Zehm – UW Caw-Blade
8. Michael Diezel – Boros

Nach zwei Jahren Pause ging der "Sachsenmeister"-Titel wieder an einen Sachsen.

2012

Es gibt keine Regionals bzw. National Qualifier mehr :( Ein kleine Community im Osten des deutschen Magic-Landes widersetzte sich und hielt einfach seine eigene Sachsenmeisterschaft ab. 56 Spieler kämpften mit Karten aus Magic2012 und den Blöcken Scars of Mirrodin und Innistrad um den Sachsenmeister-Titel, sowie die Überhand in den Sonderkategorien "Sachsenmeisterin", "Alter Sack" (Ü30) und "Noch-nicht-Invoker" (weniger als 1000 lebenslange Planeswalkerpunkte; Anfänger, quasi). Die Ergebnisse sind allerdings in den Wirren der Kämpfe verloren gegangen. Bekannt ist nur noch, dass Matthias Langner mit einer Birthing-Pod-Variante Sachsenmeister wurde. Er setzte sich im Finale gegen Ü30- und Noch-nicht-Invoker-Sieger Christian Ellinger (mit BW-Tokens) durch.

2013

Wie schon im letzten Jahr widersetzten sich die wackeren Sachsen der Diktatur aus Fern<insert random place in this world> und führten ihre Tradition der Sachsenmeisterschaft weiter. Diesmal waren sie allerdings gezwungen, in der Öffentlichkeit "inoffiziell" und Gänsefüßchen zu verwenden. Magic2013 sowie die Blöcke Innistrad und Return to Ravnica sorgten weiterhin für recht bunte Decks. Von Aggro über Midrange zu Control und Combo war alles Mögliche spielbar.
61 Spieler versammelten sich in Leipzig, um um die (inoffiziellen) Titel "Sachsenmeister", bester "Alter Sack" (Ü30), bester Amateur-Spieler (weniger als 1000 Lifetime-Planeswalker-Points) und "Sachsenmeisterin" zu kämpfen. Nach der Top8 konnte sich Michael Schneider aus Leipzig mit Naya-Midrange als Sachsenmeister durchsetzen. Da das Feld, wie in Sachsen üblich, sehr Aggro-lastig war, konnten sich die leicht langsameren Midrange-Decks mit überlegeneren Sprüchen an die Spitze setzen.
Und hier dann noch die Top8:

1. Michael Schneider – Naya-Midrange
2. Eric Ockert – Naya-Midrange
3. Thomas Winkler – Rakdos-Zombies
4. Tobias Heyner – Naya-Midrange
5. Paul Wache – Naya-Blitz
6. Benjamin Jeschke – UWR-Control
7. Stefan Praße – Naya-Blitz
8. Thomas Steeger – Esper-Control

Eine kurze Fotostrecke von Farid Taoubi gibt es hier.

2014

Die (inoffizielle) Sachsen"meisterschaft" des Jahres 2014 konnte wieder eine stattliche Anzahl von Spielern (59 diesmal) in ihren Bann ziehen. Wie schon im Vorjahr gab es auch die Sonderkategorien "Sachsenmeisterin", "Alter Sack" und "Noch-nicht-Invoker". Im Gegensatz zum Vorjahr wurde mit Magic2014 und den Blöcken Return to Ravnica und Theros gespielt. Auch wenn es immer noch möglich war, ziemlich bunte Decks zu spielen, machte der Theros-Block das Spielen einfarbiger Decks schmackhaft.
Die Decks wurden insgesamt weniger aggressiv. Midrange- und Control-Decks setzten sich letztlich an die Spitze des Feldes.

Top8:

1. Michael Bochmann – MonoB Devotion
2. Michael Schulz – MonoB Devotion
3. Matthias Langner – MonoU Devotion
4. Till Riffert – UW Control
5. Rico Luther – UWR Brand
6. Frieder-Michel Drenger – Esper Control
7. Oliver Rausch – UW Control
8. Moritz Kaltofen – MonoU Devotion

Fotos und Decklisten der (inoffiziellen) Sachsen"meisterschaft" hat Farid Taoubi hier zur Verfügung gestellt.

2015

2015 kämpften 39 Spieler um den Titel des Sachsenmeisters. Einen kurzen Bericht von Farid Taoubi findet ihr hier.

Top8:

1. Torsten Anders
2. Dirk Müller
3. Michel Hoyer
4. Marian Georgi
5. Andre Müller
6. Benjamin Jeschke
7. Tobias Korloff
8. Paul Wache

2016

Teilnehmer: 35
Kurzbericht

Top8:

1. Thomas Vogel – RG Eldrazi Ramp
2. Stefan Ohla – GW Tokens
3. Marc Albadalejo – Naya Midrange
4. Andre Müller – BG Seasons Past Control
5. Mirko Rudolph – WU Midrange
6. Gunnar Geißler – BG Seasons Past Control
7. Benjamin Jeschle – 4C Rites Company
8. Sebastian Fauth – White Human Weenie