From the Past -- Rapid Eye Movement - DM 2001
Na, seid Ihr bei Marios Artikel über die DM 2001 auf den Geschmack gekommen? Wie versprochen hier MiDis Sicht auf die Dinge damals...
Wie jedes Jahr seit 1995 fanden wieder Deutsche Meisterschaften statt. Wieder einmal bedeutete dies, dass reichlich 120 sehr gute Spieler den Besten ermitteln würden. Eine beeindruckende Vorauswahl gab es schon im Vorfeld, namentlich Regionale Qualifier. Am Ende dieser zeichnete sich die unglaubliche Starterzahl von 10 Sachsen (sprich Leipziger, Dresdner und Nico) ab. Dies ist eine sehr starke Steigerung zu den Vorjahren, wo doch gerade die Magdeburger von sich reden ließen. Gleichzeitig wurde deutlich, wo bei 6,5 Leipzigern und 3 Dresdnern die Magic-Metropolen der Region liegen.
Das Testen vor der DM fiel überraschend spärlich aus. Die Ursache hierfür ist neben Motivationslücken hauptsächlich in dem momentanen Standard-Umfeld zu sehen, was eindeutig von drei Decktypen (bzw. ihren Brüdern & Schwestern) dominiert wird, die auch noch ein Dreieck ergeben, nämlich Fires (und R/G-Beatdown etc.) schlägt B/R, was wiederum Control jeder Art (U/W, U/B, U/B/W, Counter-Rebels, Static Orb) verhaut, die dagegen Fires kaputt machen. Neue Eingebungen für Decks waren nicht in Sicht, was zu der Devise führte, die bekannten Decktypen einzupacken und die Tagesform entscheiden zu lassen. (bzw. das Draftergebnis).
Soviel also zur Theorie. Praktisch ging es am Donnerstag ein paar Stunden nach Zahovic's versemmelten Elfmeter los. Neben den 10 Qualifizierten, Sebastian (RSR), Stefan, Henry, Felix, Nico, Christian (Sachsenmeister) Hänig, Basti, Martin, El Mario und mir, saßen auch Daniel und Mike mit in den Autos und rauchten mehr oder weniger. Beide hatten noch die Möglichkeit über ein letztes Qualifikationsturnier im K.O.-System vor Ort einen der beiden noch zu vergebenden Startplätze zu ergattern.
Die Fahrt selbst war relativ unspektakulär (und außerdem soll ich nicht soviel darüber schreiben...), neueste Decktrends wurden diskutiert, Ziele gesteckt und natürlich gelästert. (Ich kann leider nicht schreiben, über wen... Soll ja nicht soviel über die Fahrt schreiben...).
Nach einigen Runden Kreisverkehr erreichten wir dann den Spielort, der in beeindruckender Höhe (und für die Raucher auch atemraubend...zumindest nach dem Aufstieg :)) doch ein tolles Ambiente bereitete. Amigo hatte eine riesige Burg gemietet (oder gekauft?), so dass außer der Spezies der fanatischen Kartenspieler auch ständig japanische Reisegruppen mit Fotoapparaten zu beobachten waren.
Daniel und Mike bereiteten sich dann noch mal moralisch auf den Qualifier vor und los gings. Daniel hatte wieder R/G-Beatdown dabei und Mike setzte auf ein Rot-LD, was vorher noch schnell mit Karten aus verschiedenen Tauschheftern (Mike, Du schuldest mir noch einen Dust Bowl) aufgepeppt wurde.
Lustigerweise (bei 100+ Teilnehmern nicht sooo wahrscheinlich) saßen beide nebeneinander und lustigerweise spielten auch beide gegen Fires. Bei Feature-Match-Kulisse war Mike 2x Mana Screwed, Daniel 1x Screwed, 1x Flooded, und wir konnten Pizza essen.
Das taten wir auch reichlich (oder im Übermaß), wobei unter spektakulären Bedingungen sehr wahrscheinliche Match-Ups getestet wurden (Skies vs. Counter-Void).
Dann fuhren wir weiter, Richtung Pension Meyer, die von außen dringend renovierungsbedürftig aussah, von innen aber sogar Marios Ansrpüchen gerecht wurde. Nach kurzer Verschnaufpause wurde ein Test-Draft angesetzt, der erstmal von zahlreichen DM-Playern ignoriert wurde. Mit viel Sonne im Nacken und dem Badesee im Kopf draftete ich ein Broken-U/W, mit dem ich wohl jeden außer Christian verhauen hätte, der ein ebenso brokenes U/R/B gebaut hatte. Den Vogel schoss übrigens El Mario ab, der einen absoluten Müllhaufen von Deck baute und trotzdem an seiner Erklärung, zu 80% im Draft 4-2 zu gehen, festhielt.
Der Rest des Nachmittags/Abends wurde bei einigen Bierchens und zahlreichen spektakulären T2-Tests verbracht. Da außer Nico mit dem sagenumwobenen Static-Orb-Deck und mir (Mono-Blau) noch keiner groß wusste, was er spielen sollte, waren die Versuche noch ein letztes As aus dem Ärmel zu ziehen um so verzweifelter. (Stellvertretend sei hier das Monoschwarze Bargaining Table-Deck genannt.)
Trotz (oder gerade wegen) dieser etwas aussichtslosen Situation war die Stimmung klasse. Mit letzten Gebeten an den Managott, doch bei der Boosterausstattung recht gnädig zu sein ging es dann ab in die Heia.
Nach einem ausgiebigen Frühstück kamen wir ausgepumpt in der Burg an, wo wir unsere fetzigen T-Shirts abholten (dieses Jahr mit dem Serra als Motiv... Eine solide Wahl... so im Vergleich zu Tidal Kraken...). Auch füllten wir Zettel fürs Essen bei der Players Party aus und bezahlten 5,- DM dafür (darauf komme ich noch mal zurück!). Mit dem legendären Sky-Weaver-Deck zersägte ich noch Dromar-Deck (woraufhin Mario ernsthaft in Erwägung zog, am Samstag Sky Weaver zu spielen...) und dann ging es los.
Mit erstaunlich kurzer Vorrede (der Mario van Leeuven war da spektakulärer :)) wurden die Draftpositionen eingenommen. Ich saß auf dem sehr günstigen 4. Platz eines durchschnittlichen Drafttisches, an dem keine wirklich bekannten Namen saßen (mal von Kristian Kockoff abgesehen). Zu Beginn lief der Draft fantastisch. Die 3 Männel vor mir gingen in Blau bzw. U/B, so dass ich mir mal einen grünen Apprentice nahm. Leider nahm Kristian nach mir einen Llanowar Knight über eine solide blaue Karte, so dass beim 2. Booster doch nicht soviel Grün vorbei kommen würde. Trotzdem lief es danach prima. Schnell hatte ich ein halbes, sehr solides G/R-Beatdown-Deck zusammen, was zwar nicht so mein Stil ist, aber trotzdem Klasse aussah. Vor mir waren zwei Mann auf U/W/B, so dass Planeshift 1-2 Magma Bursts bedeuten sollten. Die zweite Runde Invasion lief dann erwartungsgemäß nicht so gut, da nach mir gleich zwei Mann noch auf Grün gegangen waren, und einer davon (Sven Pohl) auch noch Rot spielte. Trotzdem war ich noch sehr zufrieden.
Doch der Einbruch kam bei Planeshift, als ich bis auf einen Flametongue Kavu praktisch nix abbekam, zumindest machte keiner der drei vor mir sitzenden Spieler einen Magma Burst auf - dafür aber die drei nach mir :( Somit stand ich am Ende zwar immer noch mit einem soliden Deck da, dem leider 1-2 Magma Bursts fehlten, um richtig gut zu sein.
Also, mein 1. Draft Deck, was ich nach einer Sexy Lady aus der Politik "Angelika" (passend zu Grün/Rot-Beatdown :)) nannte, sah so aus:
- 1 Thornscape Apprentice
- 1 Thunderscape Apprentice
- 1 Nomadic Elf
- 1 Might Weaver
- 1 Thornscape Familiar
- 2 Quirion Sentinel
- 1 Quirion Explorer
- 1 Horned Kavu
- 1 Kavu Scout
- 1 Elvish Champion
- 1 Kavu Aggressor
- 1 Alpha Kavu
- 1 Viashino Grappler
- 1 Hunting Kavu
- 1 Mirrorwood Treefolk
- 1 Flametongue Kavu
- 1 Serpentine Kavu
- 1 Tribal Flames
- 1 Scorching Lava
- 1 Armadillo Cloak
- 1 Aggressive Urge
- 1 Rith's Charm
- 1 Tinder Farm
- 1 Shivan Oasis
- 8 Forest
- 2 Plains
- 5 Mountain
Ich hielt es für ziemlich stark, so 2-1 sollte drin sein. Auch der Rest schien ziemlich zufrieden zu sein, besonders Christian und Mario, die in einem Draft nebeneinander saßen und sich brav die Farben teilten.
In Runde 1 musste ich dann gegen Jan-Peter Wolff ran, dessen B/R-Deck wohl deutlich schwächer als meins anzusehen war. Gleiche Anzahl an Removal, aber die schwächeren u.v.a. langsameren Kreaturen. Spiel 1 sah mich auch deutlich im Vorteil, als ihn der Serpentine Kavu haute und ich noch drei grüne Kreaturen als Backup hatte. Nur der 2. Forest fehlte ein wenig. Natürlich spielte J.P. mit Plague Spores, die neben dem Dicken auch mein Wäldchen befielen. Selbstverständlich zog ich erstmal gemütlich grüne Karten, bis mich eine Random Kreatur endlich tötete.
Spiel 2 war schnell beendet. Perfekter Draw. Meinen einzigen Schaden bekam ich durch Mana Burn (bei Familiars bezahlt aber auch der Kai gerne mal ein wenig mehr...).
Das entscheidende dritte Spiel startete ich mit Doppel-Mulligan, dann zeigte sich aber eine vernünftige Hand, die allerdings nicht ausreichte, um ihn schnell zu killen. Bei 10 Leben stoppte mein Beatdown, und er stabilisierte sich. 8 Runden lang überflog mich dann ein Imp, gegen den ich kein Removal zog. 0:1
Auf Grund der Masse des Restes verzichte ich mal auf weitere Einzelheiten zu deren Spiele und werde nur auf Besonderheiten eingehen. Wäre ja sonst langweilig, wenn ich nach jeder Runde die genauen Ergebnisse jedes Einzelnen aufzählen würde.
Außerdem... Wer soll sich das denn auch gemerkt haben????
Mein Lieblings Ex-Heavyweight-Champion stand übrigens ähnlich stark da. Noch ist also mein Feature Match nicht ausgeschlossen....
Jetzt hoffte ich erstmal auf einen leichten Gegner und mein Wunsch wurde prompt ignoriert. Kristian Kockoff, immerhin Pro-Tour Player, setzte sich hin und mischte seine Karten. Er hatte ein U/W/G Anti-Beatdown Deck gedraftet, u.a. mit Rout.
Spiel 1 gewann ich dank gutem Draw, einem Apprentice und gutem Spiels (irgend jemand muss mich ja mal loben). Spiel 2 ging dagegen an ihn, weil ich an Tapper und Galina's Knight knapp verreckte.
Im entscheidenden Spiel 3 zeigte sich die Stärke des Kristian. Er legte mir Tapper, Knight und Shoreline Rider (wie gesagt, Anti-Deck) und ich brauchte fast meine gesamte Hand, um wenigstens 10 Schaden durchzuhauen. Ich betete, dass er das Rout nicht hat. Dann spielte er Rout (...) und leerte den Tisch mit 6 Handkarten. Noch in der gleichen Runde beschwörte er einen Meddling Mage auf Flametongue, und ich schaute begeistert auf meine Hand, bestehend aus Mountain und (guck an) Flametongue Kavu. Ich hielt mich noch eine Weile (und konnte sogar den Kavu noch spielen), aber irgendwann war der Kartennachteil doch zu groß. 0:2
Kai hatte gewonnen. Mist!
In Spiel drei erwartete mich ein alter Bekannter, Sven Pohl, gegen den ich die unglaubliche Bilanz von 1:0:3 hatte. Beides also begeisterte Aggro-Spieler. Meinen einsamen Sieg hatte ich übrigens in Rothenburg beim BL-Finale als Lucky Lunatic gehabt, wo mir Sven (vom siegreichen Team Hannover, übrigens dann auch Pro-Tour Teilnehmer) einen Archangel vorsetzte und dann ein Geddon machte. Format war übrigens Team Sealed.
Nun gut. Diesmal hatte er ein wirklich bescheidenes Deck gedraftet. G/W/R/B, mit 1 Quirion Elf als MVP.
Spiel 1 verhaute ich ihn nach Strich und Faden und rechnete mir schon wieder Chancen aus. Doch in Spiel 2 zeigte er mir den Elfen, über den ich nur lachte, weil es lief. Runde 5 grinste mich dann schon etwas gemeiner der Igniter, Darigaaz an, aber selbst der ging noch. Zumindest bis Runde 6, als er vom Gürteltier umarmt wurde, was ihn seltsamerweise bestärkte. (Und dazu fällt mir nur ein: Es lacht nicht. Es funktioniert... Wer das jetzt nicht versteht, schaue sich mal die Cloak genauer an...)
Spiel 3 funktionierte dann nach alter Diezel Tradition: Doppel-Mulligan, scheiß Hand, Grinning Darigaaz, Hand-Shaking Michael...0:3
So, etwas unter Wert geschlagen stopfte ich viel Vitamin C in Form von Sauerkraut in mich hinein und hüpfte zum letzten der Drafttische. Wie deprimierend!
Mit nur sieben Mann schaute ich gespannt auf den 1. Booster, der für mich auf Platz 6 sitzend doch gleich eine Hanna bereit hielt. In meinem Kopf entstand ein Deck voller Attendanten, Sparring Golems, Angelic Shields und als Killer: Chromatic Sphere. Als ich in Booster 3 Hanna, the Second bekam, grinste ich innerlich, aber leider waren die folgenden Booster so schlecht, (und der Rest der Drafter so Random) dass Attendanten als Third Pick weggingen, und ich nehme bei allem Jux ein Fact or Fiction doch noch lieber. (Spätestens, seit Christian in Amsterdam den Wert dieser Karte auch im Sideboard verdeutlichen konnte...) Am Ende stand ich dann ohne Artefakte, aber mit prima U/W Deck da, das bei dem Schund der anderen durchaus 3-0 würdig war.
Ich habe es zu Ehren meiner Oma "Hannelore" getauft:
- 1 Stormscape Apprentice
- 1 Tidal Visionary
- 2 Benalish Trapper
- 1 Stormscape Familiar
- 1 Sunscape Familiar
- 1 Ardent Soldier
- 1 Shoreline Rider
- 1 Blind Seer
- 1 Glimmering Angel
- 1 Sunscape Master
- 1 Sea Snidd
- 1 Angel of Mercy
- 1 Hunting Drake
- 1 Faerie Squadron
- 2 Vodalian Serpent
- 2 Prohibit
- 1 Confound
- 1 Rushing River
- 1 Pollen Remedy
- 1 Power Armor
- 1 Fact or Fiction
- 9 Island
- 7 Plains
Insgesamt ein sehr schönes Deck, was ich auch im Schlaf spielen kann. An dieser Stelle möchte ich noch mal anmerken, dass dieser Draft insgesamt von schon fast bösartigen Hate-Picks gekennzeichnet war, was für die eher mittelmäßige Bedeutung des Tisches doch schade war. Außerdem war auch der Judge nicht von der großzügigen Sorte. Insgesamt verteilte er an 6 Spieler 9 Warnings. (Meist wg. zu langsamen Zurücklegens der angeschauten Karte... oder dummer Sprüche :) Ich bekam auch zwei...)
In Runde 1 musste ich gegen das wohl zweitstärkste Deck des Drafts, gebaut von Thomas Bischoff, Berlin, ran. Er spielte R/B, mit einem Demise und einem Direktschaden als Removal und dafür mit einigen Random Karten.
Spiel 1 nahm ich bei 6 blauen Karten und 1 Ebene Mulligan, behielt dann die 6 Land Hand, zog Land, Land, Mörder-Threat (Tidal Visionary), Land, Land, Land, Land. Dann zog ich nix mehr.
In Spiel 2 hatte ich wieder nur weißes Mana (2 Plains), aber immerhin auch 3 weiße Karten und behielt diese Hand in Folge dessen. Ich schaffte es, 6 meiner 7 Ebenen zu ziehen, bevor das erste blaue Mana auftauchte. Und in diesem Moment war natürlich alles zu spät... Soviel also zu 3-0
0:4
So, jetzt musste ich auch noch an den letzten Spieltisch. Dort grinste mich ein echter Sunnyboy, aus dem Studio, mit klasse Latino-Goldkettchen und Butter im Haar an. Ich war entzückt und überlegte, ob ich nach der Telefonnummer fragen sollte. Als er allerdings mit dem typischen Ruhrpott Akzent losfaselte (Eh, Alder, eh, was gehd'n ab, eh...), sah ich die unüberbrückbaren Unterschiede zwischen uns. Schnüff. Der Junge war übrigens übelst locker drauf. Hatte seinen Personal Coach genauso dabei, wie ich (Daniel), und das erste Spiel war ziemlich ausgeglichen, was wir beide mit ziemlich bescheurten Kommentaren untermauerten. Die Entscheidung fiel, als ich mir einen lieblosen Rushing River mit dem vermuteten Undermine countern ließ, was zu einem sicheren Fact führte. Obwohl dieses nahezu unbeschreiblich ausfiell (4 Länder, 1 Random Kreatur), reichte das für den Sieg.
In Spiel zwei nahm ich zur Abwechslung mal 'nen Doppelmulligan und hatte das Spiel ziemlich schnell verloren. Halt. Ich "überredete" ihn zu einem Exotic Curse, was ich Confoundete. Diese Karte brachte mir eine Faerie Squadron, die erst Volcano Imp und dann Mire Kavu blockte, was uns beide ohne Karten im Spiel oder auf der Hand (und mich bei 1!) neu starten ließ. Ich zog Prohibit, er Lava... :) Ich Kreatur, er Land. Ich Master, er ???. Ich machte noch zwei, drei Topdecks und konnte dieses Spiel noch gewinnen, was Kollege mit "Boah Ey" quittierte.
1:4. Jetzt geht'er, der Peter...
Im letzten Spiel des Tages lief es zweimal normal und ich gewann problemlos 2-0. Ich überlegte mal lieber nicht, wie es gewesen wäre, wenn von Anfang an... Nein.
Der Rest des Leipziger Allerlei und Dresdner Kreuzchores hat 5-1 (El Mario), 3-1-1 (Felix) oder schlechter gespielt. Eher mau, aber die Konkurrenz war ja nun auch nich' von Pappe. Trotzdem war der Einzige mit noch realistischen Finalchancen El Mario, der natürlich in etwa so genaue Vorstellungen von seinem Deck wie Zahovic vom Elfmeterschießen hatte.
Verschiedene Ideen wurden vorgeschlagen und verworfen. Die Lösung folgte durch das Radio. Da schrie doch der Michael Stipe von R.E.M. "FIIIRRREEE(S)", und wir rieten El Mario, diesem Ruf zu folgen. (R.E.M. steht übrigens für Rapid Eye Movement, was medizinisch den Zustand des Träumens bezeichnet. Toller Titel für diesen Bericht, oder...)
Gut. Um ehrlich zu sein, war das jetzt eher etwas aus dem Reich der Legenden, schließlich haben wir auch "DO-DO" (Control-Match-Up) und "Informer" (Rebels) gesungen, aber dies hätte wirklich so kommen können, da der R.E.M.-Song ständig lief und Mario wirklich keine Ahnung hatte.
Doch vor einer heißen Testphase mussten wir uns erstmal volltanken. Die Nahrung in Form von Döner gab es in einer faszinierend belebten Straße voller Bars und junger Menschen. Bei Meyers angekommen versammelte sich ein großer Teil von uns bei El Mario und schaute zu, wie ich mich mit Mono-Blau von Nicos Static Orb Deck verhauen ließ (0:4). Damit überzeugte ich nicht nur mich, sondern (leider) auch Mario. Diesen jedoch nicht Pro-Blau, sondern Pro- FIIIIIRRRREEESS. Natürlich hätte sich das fast noch mal geändert, als Nico Fires auspackte und damit Mario wiederum kaputt machte. Das (für Nico) fröhliche Testen lief weiter bis keiner mehr einen klaren Gedanken fassen konnte und Decks, Karten und auch das dichte, rote Haupthaar von Felix Schneiders aus unserer Gedankenwelt entschwebten.
Pünktlich zum Frühstück bemerkten dann einige (Henry, Mario), dass sie noch ohne Deck, oder zumindest Sideboard da standen. Andere hatten sich auch dazu entschlossen, ihr Glück lieber beim Apocalypse Preview zu versuchen und interessierten sich nicht für diese Probleme. Nico und ich waren beide überzeugt, das beste Deck des Feldes zu haben und jetzt ein sauberes 6-0 hinzulegen. Mario stand dagegen kurz vor einem Nervenzusammenbruch, da er mit einem 4-2 in den Final 8 wäre, aber sich noch immer nicht im Klaren darüber war, what to play.
Im kalten Gemäuer der Burg baute Mario ein wunderbares Sideboard, bei dem er auf Simooon großzügig verzichtete, da er es einfach nicht fand...
Ich schrieb derweilen mein Deck auf den lustigen Zettel. Im Gedenken an eine Sängerin von Modern Talking habe ich es "Thomas" genannt:
- 4 Opt
- 3 Brainstorm (hätten wohl doch Sleight of Hand sein sollen)
- 4 Accumulated Knowledge
- 3 Fact or Fiction
- 3 Force Spike
- 4 Counterspell
- 2 Exclude
- 3 Thwart
- 3 Foil
- 2 Dominate
- 3 Bribery
- 2 Boomerang
- 1 Misdirection
- 2 Nether Spirit
- 1 Mahamoti Djinn
- 18 Island
- 2 Dust Bowl
- SB:
- 3 Hibernation
- 3 Submerge
- 1 Mahamoti Djinn
- 2 Gainsey
- 2 Misdirection
- 2 Arcane Laboratory
- 2 Wash Out
Insgesamt so ziemlich das gleiche Deck wie bei der Endrunde, Power Sinks wurden durch Force Spikes ersetzt, die sehr stark gegen Fires o.ä. aber schwach im Control-Match-Up sind.
Im Sideboard verzichtete ich mit Absicht auf Millstones. Mahamoti is grösssser...
Alles sah ganz lustig aus, bis ich zur Tafel marschierte und dort Nicos hinter meinem Namen sah. Wir lieferten uns ein 40minütiges Match, bei dem er immerhin zweimal topdecken musste, um seine Siegesserie aus der Nacht fortzusetzen. Unter den strengen Augen eines übermotivierten Judges ("ihr habt genau 3 Minuten zum Boarden") sideboardeten wir fröhlich Karten, die wir uns vorher zeigten... Auch ansonsten war es ein sehr fröhliches Spiel, auf hohem Niveau. Nach dem Boarden behielt ich dann deutlich die Oberhand, rächte mich mit zwei Adepten und einem Bouncer und gewann dank Nicos zügiger Spielweise noch in der Zeit. Damit war keiner wirklich enttäuscht und wir beschlossen, jetzt nebeneinander sitzend zum 5-0-1 zu toben. Mario verhaute derweilen Random German im Mirror.
Tatsächlich bekam ich in Runde 2 den Platz neben Nico zugelost und durfte endlich gegen ein Fires (idealerweise ohne Idole...) ran und gewann locker mit 2-0 (in Spiel 2 übrigens durch Shivan Wurm :)) Auch Nico hielt sich wacker. Den Vogel schoss natürlich El ab, der gegen den 3fachen GP-Sieger Jim Herold mit Anti-Fires-Ponza doch tatsächlich gewann, in dem er ihn zweimal einen Screw mischte. Wir scherzten noch ein Weilchen, da von den vier nächsten potentiellen Mario-Gegnern drei Static Orb (eigentlich Auto-Loss für Fires) spielten.
Und Mario schien das Glück zu verlassen. Er wurde gegen Patrick Mello, eben mit gefürchtetem Static Orb, gepaart. Doch da musste sich doch der Mana-Gott geirrt haben. Und... Und... Genau: Neue Pairings. Mario spielte jetzt gegen Jan Brinkmann mit B/R... Ein - gelinde gesagt - etwas einfacheres Match-Up.
Mir wurde ein Red-LD entrissen (auch eigentlich ein Auto Win :() und dafür kam Uns Udo. Zusammen mit Nico trashtalkten wir in bester Andre-Müller-Manier, u.a. über verschiedene Sexualpraktiken, die Nico gerne mit seinen Gegnern praktiziert... (Och, Nico... Ich weiß, ich wollte das nicht erzählen... Aber Du kannst ruhig dazu stehen...:))
Nun, Udo schien sich ebenfalls als leichter Gegner zu erweisen. Er verzichtete mit seinem Sligh auf nennenswerten Schaden, ist furchtbar Mana Flooded und bringt mich auf 12, wo ich 7 Counter und er 2 Karten auf der Hand hatte. Er zog munter weiter, so dass ich schon Counter discarden musste. Als ich endlich eine Bribery spielte (Random 2/2), boxte er ein Seal durch. Als er dieses nicht auf seinen (jetzt meinen) Critter briet, zählte ich seine Länder... 10. Ich begann, gekickte Rages zu fürchten, boomerangte das Seal (ging auf mich... das wollte ich wissen) und legte los, per F.o.F., Accus etc. ca. 2/3 meines Decks zu ziehen, ohne Mahamoti, Misdirection oder Dust Bowl zu finden. Und es kam, wie es kommen musste. In dem Moment, als ich ihn bei vier hatte und Le Ma'amoti das Spielfeld betrat, zog er Land Numero 12 und ............ ich liebe diese funktionierenden roten Decks.
Noch immer glaubte ich nicht an eine mögliche Niederlage, doch das änderte sich schnell, als ich nach Mulligan eine diskussionswürdige Hand hielt (Opt, Opt, Dust Bowl, Misdirection, 2 Nether Spirit). Ich machte das, was sich anbot (2 Runden warten, NS discarden). Selbstverständlich schaffte ich es, nicht eine Insel zu ziehen, zumindest nicht, bis Uns Udo in Runde 4 einen Blood Oath für solide 18 spielte (er hatte glücklicherweise auf Instants getippt...).
Nun gut... Ich rannte zum Feature Match Tisch, wo Mario doch ernsthafte Probleme mit dem letztjährigen Finalisten hatte. Die beiden boarden übrigens ca. 7 Minuten, ohne das ein Judge was sagte. Mit viel Glück (!!!) gewann Mario doch noch und benötigte jetzt nur noch 1 Sieg für die Finalrunde.
Dieser kam schneller, als erwartet. Patrick Mello, absoluter Angstgegner, zeigte sich offenbar beeindruckt von El Marios Red Bull Atem und zog keine Static Orbs (Spiel 1) oder gar Länder (Spiel 2).
Mario ist also durch und ich spielte ein solides Control-Match-Up. Er hatte Millstones, ich Mahamoti durchgeboxt. Er absorbte sich einen eigenen Spruch, und ich verreckte mit bereitem Mahamoti und Gegner auf 3 ohne Karte in der Bibliothek...
Spiel 2 verhaute ich ihn jämmerlich und in Spiel 3 kam seine Rache.
In diesem Match-Up ging übrigens alles um die Accus. Irgendwann spielen sich die Spieler die Hand leer, und wer dann die 5er/6er Accu durchbringt gewinnt. In Spiel 3 zog er (ohne Handkarte) Counterspell und Accu, ich dagegen 2 Islands und that's game... Ich glaubte nicht mehr daran, noch Deutscher Meister werden zu können und droppte. Ich rechne mir lieber nicht aus, wieviel Punkte ich auf den Kopf gehauen habe. Dachte mir aber, ein Booster Draft könnte mittlerweile nicht mehr viel versauen.
Gemeinsam mit Stefan und einigen Randoms draftete ich also zum ersten Mal den kompletten Invasion-Block. Abgesehen davon, dass es ein Mist ist, Apokalypse zu draften, gelang mir ein broken Deck, mit endlos Removal, Card Draw, soliden Kreaturen und einigen Kombos. Ich verlor ein Spiel (gegen 1 Jade Leech, den ich dreimal tötete, bevor er mich dann umbrachte...) und gewann. (MVP gegen 3 grüne Decks war übrigens Slay :))
Mario vollbrachte übrigens das Wunder und schlug noch ein Sligh und ein G/R Beatdown Deck und marschierte mit Fires 6-0 durch die DM. Damit belegte er mit riesigem Vorsprung den ersten Platz. Wie das möglich war? Beispiel: MonoRot sideboardete Ensnaring Bridge, die Blastos aufhielt, die langsam wegfadeten. Mario erinnerte sich an die Battlemages und (ei guck an) wie durch Zauberhand lag da doch einer oben und ebnete den Weg für all die mittlerweile counterlosen Blastoderme...
Trotzdem will ich hier um Gottes Willen nicht Marios Leistung schmälern. Ohne einige Skills kommt man nicht mit 11-1 durch die DM. Allerdings auch nicht ohne Glück. Welch starker Spieler Mario ist zeigte er dann ja später in den Finals, als er (bis auf den Burst...) toll spielte, wie auch die erfahrenen Kommentatoren anmerkten. Auch die Leistung der anderen Verbliebenen sei erwähnt, so sahnten sowohl Sebastian (der mit ein wenig Glück noch unter die besten 16 gerutscht wäre) und Henry (bei der 1. DM!) noch einige Preise ab. Auch Felix übertraf die Erwartungen.
Das Preview Turnier endete übrigens ohne großartigen Erfolg der Sachsen, zu mal sie den Basti auch noch die Preise wegnahmen, da dieser vergessen hatte, seinen Score-Zettel abzugeben... Blöd das...
Für den Abend war außer Nervenberuhigung von Mario auch die traditionelle Player's Party angesetzt. Wer sich da jetzt Kai Budde betrunken auf dem Tisch tanzend, oder Marco Blume mit ca. 5 leichtbekleideten Mädels vorstellt, täuscht sich jedoch. Gewaltig, um korrekt zu sein. Zunächst einmal waren zu wenig Schnitzel gekocht wurden, so dass viele Schweineliebhaber mit Raviolis vorlieb nehmen mussten. Zur Krönung hatte man vergessen, Stefan und mich auf der Liste abzuhaken, so dass für uns kein Essen bereit stand. Nach halbstündiger Diskussion mit überforderten Judges und (Ingo) Mu(h)s gelang es mir, einen Beweis aus der Tasche zu zaubern, worauf hin wir in den Keller verfrachtet wurden, wo wir die Tafelrunde aufleben ließen und die kostenlose Cola genossen. Ungestört von den Exzessen der westlichen Magic-Welt (Ha-Ha) suchten wir unser Essen (auf den Tellern...war 'n bissl knapp... Wie können die Bayern nur so dick sein, bei so wenig Essen?).
Außerdem studierten wir die Decks der Final 8. El Mario bekam mit Stephan Valkyser einen alten Bekannten ab, der natürlich ein G/W/R Anti Fires Deck spielte (5-0 gegen Fires auf der DM). Mario glaubte nicht an irgendwelche Chancen (wie zuvor gegen Mello...), doch 1, 2 Red Bull verliehen ihm Flügel.
Auf dem weichen Hotelbett ging es dann zur Sache. Stefan hatte das Valkyser Deck geproxiet. (Übrigens längst nicht so schlimm, wie erwartet. Wenn es nicht gegen Fires ran musste, eher - äh - unterer Durchschnitt... oder besser gesagt: Scheiße...)
Wir zeigten Mario, dass er locker gewinnen konnte, wenn er die grottige Manabase angriff, worauf wir auch die Sideboard-Strategie auslegten. Am Ende standen ausgeglichene Spiele, so dass alle weiter von einem deutschen WM-Team mit Valkyser-Mello-Zemke träumen konnten. (Wer das jetzt nicht lustig findet, sollte noch mal drei Minuten über El Mario philosophieren...)
Der Finale Tag begann dann für einige Apocalypse-PreRelease-Spieler etwas eher, als für den Rest, die Marios Viertelfinale live und in Farbe auf Leinwand gebannt verfolgen konnten. Die vier Finalspiele wurden nämlich in einem finsteren, verschlossenen Raum abgehalten, wobei immer eine Partie gefilmt und in den Hauptraum übertragen wurde. So konnten dann zahlreiche interessierte Spieler den Finalisten auf die Finger schauen (im wahrsten Sinne des Wortes) und über die Fehler der Besten des Landes lachen. Selbstverständlich dachten sich die Organisatoren, dass sie bei der Partie Zemke-Valkyser schon den kommenden Deutschen Meister sehen, so dass sie Marios Match übertrugen.
Sogar kommentiert wurde der Spaß, und zwar sehr witzig (wenn auch nicht immer spieltechnisch hochwertig) von Marco Blume und Dirk Baberowski, die sich auch gleich nach der Biografie des El erkundigten. Wie hatten die noch nie was von dem GP Köln 4-0-Dropper gehört??? (Aber Marco & Dirk waren auch die einzigen, die nicht wussten, was die beiden so auf der Hand hielten.)
Die begeisterten Zuschauer machten es sich also - wie im Kino - bequem und harrten dem, was da kommen möge. Zum Erstaunen aller konnte Mario ziemlich schnell 2-0 mit seinem Fires gegen Anti-Fires in Führung gehen, doch zwei schwächere Spiele später (das später bezieht sich auf die Starthände bzw. das Nachziehen...), war alles schon wieder ausgeglichen. Im entscheidenden fünften Spiel hatte Mario zwar die bessere Starthand, zog allerdings fast ausschließlich Länder/Elfen nach, was gegen einen Topdecker wie Stephan in diesem Spiel leider nicht ausreichte.
Aus Frust beschloss ich, noch einen Booster Draft zu spielen. Stefan war schnell überredet und so kam es, dass wir an einen hochwertig besetzten Tisch nebeneinander saßen und uns erstmal gegenseitig die Karten wegdrafteten, was aber v.a. an der Bescheidenheit des Draftens von Apocalypse lag. Trotzdem stand am Ende ein ganz vernünftiges Deck, mit dem ich ziemlich locker die erste Runde gewann. Im Halbfinale war jedoch Schluss, auch weil meine Aufmerksamkeit mehr und mehr von dem Halbfinale auf der Leinwand beansprucht wurde, überboten sich die beiden Spieler (Mark Ziegner, 3. & Daniel Zink, DM!!) doch an - wie Marc A. (früher natürlich) sagen würde - "poor play". Außerdem erlebt man ja nicht alle Tage einen Avatar of Fury beim Angreifen...
Bei einer übergroßen Party-Pizza verfolgten wir dann Marios 3. Spiel an diesem Tag (nach 3-2 gegen Jan Brinkmann). Gegen Mark Ziegners MonoRotes Deck erlangte er viele Sympathien, da er trotz sehr schlechter Draws prima spielte und schließlich wieder ein 5. Entscheidungsmatch herausforderte.
Bei absoluter Übermacht der Mario-Fans (die Hamburger wollten ihn als Gegner von Christian Lührs haben... verständlich, der hätte (und sah) keinen Stich gegen MonoRot mit Static Orb gesehen), zog El zum ersten Mal Standard-Wälder (MVP in dem Match-Up). Auch ansonsten sah es eigentlich nicht so schlecht aus. Ein Burst betrat das Spiel und ihm gegenüber stand nur ein Kris Mage. Marios Leben war noch im unteren 2stelligen Bereich (nach Blood Oath für 6), als Mark ohne größere Aktionen seinen Zug abgab. El Mario verzichtete sehr zur Begeisterung der Zuschauer darauf, Burst-Token zu bauen und enttappte fein... (In einem vorherigen Match griffen doch - schön gezeichnet - Claudia und Peer als Saprolinge ins Geschehen ein...) Nun gut. Mario packte noch einen Burst daneben und wurde von Mark in den beiden Zügen via Rage, Shock, Shock, Seal, Kris Mage niedergebrannt... Schade, aber Claudi, Peer (und eventuell auch noch Andreas P., Holger F. oder gar ein gewaltiger Marco B. Burst-Token hätten den Sieg nicht gebracht...)
Trotzdem bekam Herr Zemke für seinen 5. Platz ein nettes Aufwandsentschädigungsgeld, einen heißen Pokal, kostenlose Pizza & vielleicht noch bemaltes Klopapier (o.ä.?) von Rob Alexander.
Auch unsere Teilnehmer am Pre-Release zeigten sich relativ erfolgreich. (Weiß leider nicht mehr so genau, wer besonders... doch Mike war - glaube ich - richtig gut...?!) (Anm. der Red.: au ja, ich war toll. ;-) Und Deinen dustbowl bekommst du auch wieder...)
Ziemlich groggy bestiegen wir dann unsere Autos und nach einem kurzem Tankstopp (und herzlicher Verabschiedung Daniels von Claudi L. :)) machten wir uns fort aus dem bösen Westen in den schönen Osten, wo erstmal beide unserer Fahrer noch für hübsche Fotos sorgten, in dem sie ein wenig über die StVO hinausfuhren...
Und was ist das abschließende Highlight einer jeden Auswärtsveranstaltung, die am Sonntag abend endet? Richtig... AstroShow.
Doch diesmal war ja alles irgendwie anders und auch bei Jump geschah das Wunder: Ein verzweifelter Sitztester (das war wirklich sein Job!!!) rief an und... seine Sterne standen nur mittelmäßig... Dabei wollte er weder irgendwas in die Luft jagen, noch dem besten Freund die Freundin ausspannen (eigentlich die beiden einzigen bekannten Dinge, die dazu führen, dass die Sterne böse sind...).
Zum Glück rief noch ein Mädel an, bei dem es mit dem Kinder kriegen nicht so klappte... Aber da standen die Sterne gut, kann ich euch sagen... und weiter probieren sollte die Gute es... Und wir konnten regelrecht hören, wie sich ihr Freund im Background die Hände rieb...
Also, vor der nächsten DM rufen wir dort auch mal an. Bis dahin bleibt als Fazit:
"Red Bull verleiht Flühügel..."
Props:
- R.E.M. - for coaching
- Kristian Kockoff - netter Kerl... wirkt immer so ein wenig einsam zwischen all den Berlinern... Kristian... Sachsen ist wirklich ein schönes Land...
- alle Sachsen - es war wirklich lustig mit Euch...
Slops:
- Der Managott - gibt es Dich wirklich?
- Amigo & Judges - trotz allen Lobes für diese Veranstaltung ein paar Kritikpunkte:
- Das Essen... Für einen halbstündigen Kampf nur 5 Raviolis zu bekommen, die nur den Boden des Tellers bedeckten, weil sie clever ausgelegt wurden, ist Energieverschwendung...
- Die Judges an den hinteren Tischen... Warum wurden die Jungs immer strenger, um so weiter hinten sie standen???
- Die Preise... Warum habe ich letztes Jahr keine Pizza oder einen Pokal bekommen :(
- Zahovic - für einen der bittersten Momente in meinem Leben...




Kommentar von Olaf am 11. August 2009
Und? Hast Du Deine Dust Bowls inzwischen zurück?
Kommentar von bla am 11. August 2009
peinlich in der cl gegen einen deutschen verein zu sein!
Kommentar von Philipp Materne am 11. August 2009
@bla: peinlich, bei so einem Kommentar seinen Namen nicht zu hinterlassen..................